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Nachhaltigkeit für die PVC Industrie| Kontakte Gesellschaftliche Akzeptanz von PVC Seit Mitte der 70er Jahre werden Debatten gegen den Gebrauch von PVC geführt. Als Teil einer groß angelegten Kampagne gegen Chlorchemikalien an sich sind einige Umweltgruppen vehement gegen PVC zu Felde gezogen. Der Markt für PVC-Produkte hat sich jedoch als widerstandsfähig erwiesen. Nur in einigen wenigen Fällen wurde PVC durch alternative Werkstoffe ersetzt, wobei dies zum Teil aufgrund technischer Verbesserungen geschah und nicht primär auf Faktoren wie Umweltschutz oder Markenimage zurückzuführen war. So wurden beispielsweise Schallplatten von CDs und PVC-Mineralwasserflaschen von PET-Flaschen abgelöst. Einzeln e Organisationen gaben öffentlichkeitswirksam bekannt, die
Verwendung von PVC einstellen zu wollen. Diese Absichten wurden mit unterschiedlichem Erfolg umgesetzt. Zum Teil
wurden ursprüngliche Entscheidungen zum PVC-Verzicht später, jedoch mit weit geringerer öffentlicher
Aufmerksamkeit, wieder rückgängig gemacht. Inzwischen haben PVC-Produkte selbst erfolgreich andere Werkstoffe
ersetzt. Zum Beispiel bedeutete der enorm steigende Bedarf an PVC-Fenstern und anderen Bauprodukten, dass die Verwendung
von Holz entsprechend zurückging. Insgesamt erlebte der Markt für PVC-Produkte Wachstumsraten, die in
etwa der Konjunkturentwicklung entsprachen. Heute liegt der PVC-Markt weltweit bei über 28 Millionen Tonnen
pro Jahr (davon ca. 6 Millionen Tonnen pro Jahr in Westeuropa).Der PVC-Verbrauch ist Ausdruck des wirtschaftlichen Wohlstands. In wichtigen Bereichen wie Bauwirtschaft, Verkehr, Verpackungsindustrie und Medizin kommen PVC-Produkte zum Einsatz. Trotz der offensichtlichen Widerstandsfähigkeit des PVC-Marktes wäre es zu einfach, von einer gesicherten Zukunft unseres Wirtschaftszweiges auszugehen. Derartige Annahmen kann sich in der Industrie heute niemand leisten. Die PVC-Industrie hat erkannt, dass eine gesicherte Zukunft nur auf dem Wege einer nachhaltigen Entwicklung zu erreichen ist. Um diesen Weg zu beschreiten, muss zunächst das Ziel bekannt sein. |
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